Author Archives: diakonie

  • 0

Jahreshauptversammlung der Diakonie Schnelldorf

Category:Allgemein

Bericht von der Jahreshauptversammlung des Diakonievereins Schnelldorf e.V.

Am Donnerstag, 29.10.2020, fand im Gasthaus Klotz in Unterampfrach die diesjährige Hauptversammlung des Diakonievereins Schnelldorf statt. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten besonderen Umstände waren die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt und die Anwesenden hielten die Sicherheitsabstände ein.

In seinem Bericht blickte der 1. Vorsitzende, Pfr. Wigbert Lehner, auf das Jahr 2019 zurück, das er als zufriedenstellend bezeichnete. Trotz aller Herausforderungen und Aufgaben des Jahres 2019, erscheine es im Rückblick allerdings geradezu langweilig im Vergleich zu den Schwierigkeiten, die das Jahr 2020 für den Diakonieverein und insbesondere die Sozialstation gebracht hätte.

Pfr. Lehner dankte allen Mitarbeitenden, den Ehrenamtlichen und dem Vorstand für die unter den schwierigen Bedingungen geleistete Arbeit.

So standen auch die Erfahrungen aus dem laufenden Jahr bei allen Berichten im Vordergrund. Stationsleitung Diakonin Barbara Zwirner berichtete von den Einschränkungen des ersten Lockdowns und den Bemühungen, dennoch den Patientinnen und Patienten qualifizierte Hilfe zu leisten. Hauswirtschaft und Pflege mussten eingeschränkt werden, um die Patientinnen und Patienten zu schützen und um einen Dienstplan zu ermöglichen, der auch den Ausfall von Mitarbeiterinnen zulassen würde, die möglicherweise in Quarantäne gehen mussten. Dies sei durch das Entgegenkommen von Patientinnen und Patienten sowie deren Familien aber auch die Bereitschaft der Mitarbeitenden gut gelungen, wofür Frau Zwirner allen dankte.

Seit dem Sommer laufe die Arbeit wieder wie gewohnt und auch die Betreuungsangebote in Einzelbetreuung, Demenzgruppe DIADEM und monatlichem Betreuungstag könnten unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder stattfinden.

Der Kassier des Vereins, Herr Werner Staab, stellte die Finanzen dar und konnte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 verweisen und auch darauf, dass die vom Staat zugesagten Ausgleichszahlungen während der Coronazeit auch tatsächlich in der versprochenen Höhe eingetroffen seien. Die Jahresrechnung 2019 schloss mit Ausgaben in Höhe von 314.681,04 Euro und Einnahmen in Höhe von 410.546,13 Euro und wurde von der Hauptversammlung einstimmig beschlossen. Gleichfalls einstimmig beschlossen wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2020, der Einnahmen und Ausgaben von 402.595,00 Euro vorsieht. Die Rechnungsprüfer Frau Edeltraud Grasser und Herr Roland Stahl hatten keine Einwände und stellten die Finanzen als geordnet fest.

Pfr. Lehner gratulierte Frau Brigitte Bößendörfer zum 10-jährigen Jubiläum als Mitarbeiterin in der Einzelbetreuung mit Schwerpunkt auf der Demenzprävention nach dem SIMA-Konzept (Selbständigkeit im Alter), zu der sie auch Kurse durchführt.

Pfr. Lehner dankte den ausgeschiedenen Mitarbeitenden Frau Inge Staab (Einzelbetreuung), Frau Gertraud Eißen (Pflege) und Gerda Mebs (Büro) für ihren Einsatz und wünschte Ihnen für die weiteren Wege alles Gute und Gottes Segen.

Ebenso durfte sich die Diakoniestation über Frau Christine Kranz als neue Fachkraft in der Pflege freuen, die seit 01.10.2020 auch die stellvertretende Stationsleitung übernommen hat. Als Sekretärin und Assistentin der Geschäftsführung arbeitet Frau Daniela Eller seit April im Büro der Diakoniestation.

Offiziell verabschiedet wurden auch die ausscheidenden Mitglieder der Vorstandschaft: Frau Christine Freier, ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Schnelldorf, als 2. Vorsitzende, Frau Hilde Letterer und Frau Maria Totzauer als Beisitzerinnen.

Die Neuwahlen der Vorstandschaft konnten erfolgreich durchgeführt werden und so besteht der neue Vorstand aus: 1. Vorsitzender Wigbert Lehner (Pfarrer in Oberampfrach), 2. Vorsitzender Tobias Strauß (Bürgermeister der Gemeinde Schnelldorf), Kassier Werner Staab (Oberampfrach), Schriftführerin Daniela Eller (Gailroth), sowie den Beisitzerinnen Ingrid Barth (Schnelldorf), Manuela Erhard (Schnelldorf), Gerda Mebs (Oberampfrach), sowie dem Beisitzer Hans Neidenberger (Wildenholz). Zu Rechnungsprüfern wurden Hilde Letterer (Haundorf) und Roland Stahl (Schnelldorf) gewählt.

Ein Gruppenbild konnte unter den coronabedingten Umständen nicht gemacht werden.



Der Vorstand




  • 0

Betreuungsgruppe ist wieder aktiv

Category:Allgemein

 

 

 

      Betreuungsgruppe ist wieder aktiv

Am 13.08.20 und am 10.09.20 konnte unsere Betreuungsgruppe Diadem wieder stattfinden.

Das Thema für beide Nachmittage war Sonnenschein und Sommerausklang.

13.08.2020 Sonnenschein:

Schwester Barbara führte in das Thema ein und erklärte den Gästen wie wichtig unsere Sonne für alles Leben auf der Erde ist. Ohne Sonne können wir und die Natur nicht leben.

Die Gäste hatten großen Spaß beim Wörter suchen wie z. B. Sonnenschein, Sonnenschirm, Sonnenmilch oder Redensarten wie „Du bist mein Sonnenschein“.

Schwester Martina singt mit allen das Lied: Die güldne Sonne…

Daniela Eller hat für uns die Geschichte „Frederick“ von Leo Lionni als Power Point Präsentation vorbereitet: Eine Maus namens Frederick will keine Wintervorräte sammeln. Er hängt seinen Gedanken nach und speichert Wörter, Farben und Sonnenstrahlen in seinem Kopf. Als die Vorräte der Mäusefamilie knapp werden bitten sie Frederick seine Vorräte einzubringen und der Mäusefamilie wird es ganz warm ums Herz.

Schwester Martina bastelt mit den Gästen eine Maus als Erinnerung an Frederick.

Wir genießen noch Kaffee u. Kuchen, singen unser Abschiedslied: Kein schöner

Land und freuen uns, dass wir uns wieder einmal treffen konnten, trotz der

Hygienevorschriften in diesen schwierigen Zeiten.

10.09.2020 Spätsommer:

Langsam färben sich die Blätter herbstlich in der Natur. Wir gestalten ein Plakat und

machen uns Gedanken über die letzten Arbeiten im Garten und die Veränderungen

in der Natur.

Welche Bäume verlieren ihre Blätter?

Was ernten wir noch im Garten? Was erntet der Bauer?

Welche Feste feiern wir in der herbstlichen Jahreszeit?

Unsere Gäste sind mit Begeisterung dabei und wir beschließen den Nachmittag mit

Liedern und einer Geschichte.

Auch unser Betreuungstag konnte zweimal stattfinden, jedoch nur mit Einschränkungen.

Wir kochen gefüllte Paprika und Krautwickel.

Unsere Andachten handelten vom Korbinians-Apfel und vom Herbst des Lebens.

Wir gestalten ein Gartenbild und halten fest, was sich so alles im Garten bewegt und wächst. Bei unserem Septembertreffen gestalten wir einen Haustürkranz.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen beenden wir unseren Tag und hoffen, dass wir uns die nächsten Monate in dieser schwierigen Zeit wiedersehen können.

                      

Sr.Barbara, Pflegedienstleiterin


  • 0

Unsere Betreuungsnachmittage

Category:Allgemein

Unsere Betreuungsnachmittage finden statt

Seit einiger Zeit bieten wir für unsere Patienten/Gäste wieder Betreuungsnachmittage an.
Diese Nachmittage finden in festen Gruppen mit Anmeldung statt.
Eine regelmäßige Durchführung ist noch nicht möglich, da die weltweite steigende Infektionszahl noch keine verbindlichen Termine planen lassen.
Daher bitten wir alle um Verständnis.

Um für einen Betreuungsnachmittag in Corona- Zeiten gewappnet zu sein, benötigt es im Vorfeld, einen gut durchdachten Hygienemaßnahmenplan zu erstellen.
Das bedeutet im Einzelnen, dass unsere Gäste mit einigen Einschränkungen rechnen müssen. Aber die schon stattgefundenen Nachmittag wurden mit Verständnis und Dankbarkeit von unseren Gästen angenommen.

Schließlich ist es doch das Wichtigste überhaupt, endlich wieder mit anderen zusammen zu kommen, miteinander zu lachen und Gespräche führen.

Bleiben Sie behütet und Gesund

Ihr Betreuungsteam der Diakonie Schnelldorf.


Sr. Martina


  • 0

Willkommen, unsere neue Mitarbeiterinnen

Category:Allgemein

Herzliches Willkommen,
sagen wir unseren neuen Mitarbeiterinnen Daniela Eller (Sekretärin im Büro Oberampfrach) und Christine Kranz (Pflegefachkraft in der Diakoniestation)
Wir freuen uns über Sie und wünschen Ihnen Gottes Segen für Ihre Aufgaben.

Der Vorstand

 

Hallo, ich bin die Daniela Eller

Seit 01.04.2020 arbeite ich in der Verwaltung des Diakonievereins Schnelldorf e. V.
Ich bin gelernte Bürokauffrau.

Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Söhne.

Zusammen mit meiner Familie wohne ich in Gailroth.

Meine Hobbies sind kreatives Gestalten, meine Familie, Sport, lesen und Gartenarbeit.

Mir macht die Arbeit im Büro der Diakonie viel Freude und es ist
eine schöne Abwechslung zu meinem regen Familienleben.

Sie erreichen mich an den genannten
Bürozeiten, ich helfe Ihnen gerne weiter!

 

Hallo,  ich bin Christine Kranz

und unterstütze seit 01.04.2020 das Diakonieteam in Schnelldorf.

Vor meiner Tätigkeit bei der Diakonie arbeitete ich als gelernte Krankenschwester

im Klinikum Ansbach.

Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Söhne.

Mit meiner Familie wohne ich in Unterampfrach.

Mein großes Hobby ist die Blaskapelle Wildenholz bei der ich seit über 40 Jahren Klarinette spiele und einige der Gemeinde mich daher kennen.

Neben Verreisen, laufe ich gerne, fahre Cabrio oder genieße die Sonne auf meiner Terrasse.
Im Frühstückstalk in Wildenholz stärke ich meinen christlichen Glauben.

Bei meiner Tätigkeit im ambulanten Pflegedienst freue ich mich besonders darauf neue Menschen kennenzulernen, sie gut zu pflegen und dass wir nette Gespräche haben.


  • 0

Danke schön, Frau Inge Staab

Category:Allgemein

Dankeschön an Inge Staab

Neun Jahre lang war Inge Staab für unsere Diakoniestation im Einsatz in der Einzelbetreuung. Einzelbetreuung klingt vielleicht einfach, doch dahinter verbirgt sich eine oft lange und intensive Beziehung. Frau Staab hat viele Menschen bis zur letzten Lebensphase begleitet und damit pflegenden Angehörigen Atempausen verschafft. Oft wurde Sie bei ihren Besuchen schon sehnlich erwartet. Miteinander lachen und weinen, Freude und Schmerz teilen, das hat sie mit ihrer ganzen Person getan und sich damit jenseits von Pflege und Haushalt den Menschen zugewendet. Geholfen hat ihr dabei ihr großer Schatz an Wissen um die früheren Zeiten, um Lieder und Gebet ebenso wie ihre Offenheit für die Lebensgeschichten der anderen.

Leider ist die Nachfrage nach diesem Angebot ganz allgemein in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Wir bedauern das sehr. Frau Staab hat daher ihre Arbeit beim Diakonieverein Schnelldorf beendet und wir wünschen ihr für den weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen. Sie wird sich sicher immer an die bereichernden Beziehungen erinnern.

Pfarrer Wigbert Lehner
1.Vorsitzender

Eine offizielle Verabschiedung von Frau Inge Staab wird in der nächsten Jahreshauptversammlung des Diakonievereins stattfinden.

 


  • 0

Verabschiedung von Frau Gerda Mebs

Category:Allgemein

Die Verabschiedung von Frau Mebs fand am 19.Mai 2020 statt.

 

Der erste Vorsitzende  Herr Pfarrer Wigbert Lehner konnte viele Kolleginnen und Kollegen sowie Wegbegleiter von Frau Gerda Mebs, im Rahmen einer Matinee, begrüßen.

Ehrengäste waren anwesend die 2. Vorsitzende der Diakonie -  Schnelldorf, Frau Christine Freier und der 1. Bürgermeister Tobias Strauß, von der Gemeinde Schnelldorf.

Ein Kuriosum war, dass alle Anwesenden aufgrund der Corona Pandemie eine Nasen-Mund - Maske tragen mussten.

Besonders begüßte Herr Pfarrer Lehner den Ehrengast , Frau Gerda Mebs in seiner Rede:

" 26 Jahre lang haben Sie Frau Gerda Mebs die Stellung im Büro in der Diakoniestation gehalten. Sie haben aus den kleinen Anfängen heraus das Wachsen der Station und der Aufgaben mitgetragen und mitgestaltet. Gerne im Hintergrund haben Sie dafür gesorgt, dass die Verwaltung läuft und dass nichts vergessen wird. Sie haben sich immer wieder selbständig in neue Themen eingearbeitet. Gerade als 1. Vorsitzender von Diakonie- und Kindergartenverein konnte ich mich immer auf Ihr zuverlässiges Gedächtnis und Ihr vorausschauendes Denken verlassen. Ihre Freundlichkeit für alle, die Ihnen begegnet sind, Ihr offenes Ohr für Anliegen und Anregungen, Ihre Diskretion und Herzlichkeit haben allen im Büro gut getan und das Klima in unserem kleinen Büro geprägt.Wir gönnen Ihnen von Herzen den Ruhestand, allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir wünschen Ihnen, dass in Erfüllung gehen möge, was Sie sich für diesen neuen Lebensabschnitt wünschen. Gottes Segen begleite Sie, Frau Gerda Mebs , auf Ihrem Weg!"

Mit einem kleinen Sektumtrunk sowie kleinen leckeren Häppchen wurde die Verabschiedung beendet.

Herr Pfarrer Wigbert Lehner wies anschließend auf die neuen Mitarbeiterinnen Frau Daniele Eller ( Nachfolgerin von Frau Gerda Mebs )  und Frau Christine Kranz, Pflegekraft, hin.

Eine offizielle Verabschiedung von Frau Gerda Mebs wird in der nächsten Jahreshauptversammlung des Diakonievereins stattfinden.

Herzlichen Dank geht an alle, die zum Gelingen der Verabschiedungsfeier von Frau Gerda Mebs,  beigetragen haben.

Der Vorstand


  • 0

Coronavirus bewirkt auch Solidarität ?

Category:Allgemein

Ein Kommentar

Corona Virus bewirkt auch Solidarität ?

Der englische Naturforscher Charles Darwin sagt: „ Es ist nicht die stärkste Spezies , die überlebt, noch die intelligenteste, sondern die etwas verantwortlich verändert.“

Und diese Veränderung heißt in der derzeitigen Krise, in der wir uns
aufgrund dieses noch unbekannten Corona Virus befinden,

Solidarität

Unter Solidarität bezeichnet vor allem das Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens , ein normales Zusammengehörigkeitsgefühl Gefühl von Individuen ( Mensch ) und Gruppen ( z.B. Tier) Dies äußert sich in gegenseitiger Hilfe und dem Füreinander eintreten.Wenn man so will auch Nächstenliebe.
Solidarität kann sich von einer familiären Kleingruppe bis zu
Staaten und Staatsgemeinschaften ausdehnen.

Dafür ist die momentane angespannte Situation exemplarisch.

Folgende großartige Beispiele wäre da zu erwähnen:

Die deutsche Bundesregierung hilft mit enorm großen Summen von Milliarden Euros.
Geholfen soll Großfirmen, Kleinunternehmen und Selbständigen , um die Arbeitsplätze zu erhalten.
Den Menschen im niedrigen Lohnsektor und Hartz 4 Empfängern.
Besonders alle Pflegekräften,Schwestern und Ärzten bei allen sozialen und medizinischen Einrichtungen, muss eine gerechte Bezahlung zu teil werden

Fraglich ist, wie schnell der große Schaden danach behoben sein wird, für viele steht ihre Existenz auf dem Spiel.

Aber erfreulich groß ist die Solidaritätsbereitschaft im zivilen Volksbereich in Stadt und Land. In vielen Orten und Vororten bieten
die demokratischen Parteien, Vereine, Institutionen ihre Hilfe an.

Aber auch in unseren Dorfgemeinschaften von Schnelldorf ist die Solidarität und Hilfsbereitschaft spontan vorhanden.
Solidarität muss auch den Menschen zuteil werden, die einen geliebten Angehörigen durch den Virus verloren haben.
Ist die Frage erlaubt, ob diese Solidarität nach der Coronakrise, nicht nur bei uns, sondern auch weltweit anhalten wird, so wäre der Krise danach noch etwas Positives abzugewinnen.

H.-Peter Scheurer


  • 0

Das Osterfest in der Corona-Krise

Category:Allgemein

Das Osterfest wird von allen Christen in der Welt wieder begangen, auch wenn ein lebensgefährlicher Virus die Menschen in der ganzen Welt beherrscht.

Trotzdem sind auch unsere Schwestern unterwegs, zwar in reduzierter Form, um ihren pflegerischen Aufgaben bei unseren Patienten nach zu kommen.
Auch unsere Haushaltshilfen sind bei dringender Notwendigkeit im Einsatz.
Ihnen allen gebührt unser herzlicher Dank und Anerkennung für ihren schweren Dienst am Menschen.

Bilder zu Ostern:

Blick vom Ölberg auf Jerusalem

Garten Gethsemani

Kirche der Nationen auf dem Ölberg

Abendmahlsaal

Grab Jesu

Und der Fels spaltete sich


Auferstehungskirche

Und er ist wahrhaft auferstanden, Jesus lebt.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden des Diakonievereins Schnelldorf e.V ein Frohes und Gesegnetes Osterfest.

Der Vorstand


  • 0

Fastenzeit und seine Bedeutung

Category:Allgemein

 

Das Fasten übt die Menschheit schon seit Alters her, besonders die Religionen wie Christen,Orthodoxe,Muslime (Ramadan) und Buddhisten.

Für die Christen gilt die Fastenzeit von Aschermittwoch ( Fast – und Abstinenztag: Verzicht besonders auf Fleisch und Wurst ) in Anlehnung auf Christus, der 40 Tage in der Wüste gefastet hatte, aber auch auf Vorbereitung für die K-Woche,die Leidenszeit Jesu.

Auch schon im Altertum wurde gefastet zur Reinigung und Besinnung von Körper, Geist und Seele.
Schon der griechische Arzt Hippokrates ( 460 – 375 v.Chr.) warb für das Fasten, es dauerte anfangs nur eine kurze Spanne.
Er verfasste den Spruch: „ Mens sana in corpore sano „, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper „.
Ab dem 5. Jahrhundert wurde die Fastenzeit auf 40 Tage festgelegt.

Auch Turnvater Jahn, der den Sport für die Arbeiter Jugend um die Jahrhundertwende 1900 gründete, galt dieser Auspruch, gesunder Geist in einem gesunden Körper durch Körperertüchtigung und Geisteshaltung der Jugend.
Zu dieser Zeit, 1921 , gründeten auch die katholische Kirche den Sportverein DJK und die evangelische Kirche den Sportverein Eichenkreuz.
Durch viel Bewegung, Ausdauer und Training kann man die geistige und körperliche Fitness erreichen.


Den Körper gesund und fit zu halten geht besser mit Fasten als mit Medikamenten Einnahme.
Jeder kann was für seine Gesundheit durch Fasten tun und Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol, übermäßig vieles Essen, auch auf Fleisch üben. Vielleicht auch auf das Fernsehen ?

Aber zu intensives Fasten kann auch zu gesundheitlichen Auswirkungen führen bei Gehirn und Organen, nervöses und aggressives Verhalten sowie generelles Unwohlsein. Bei gewissen vorhandenen Krankheiten oder Medikamenten Einnahmen sollte man den Hausarzt vorher konsultieren.

Es gilt die Devise: „ Fasten mit Augenmaß . „

hps

  • 0

Karneval, Fasching, Fastnacht und seine Bedeutung

Category:Allgemein

 

Karneval, Fasching, Fastnacht und seine Bedeutung

Schon zur Römerzeit und auch bei den Germanen hatte man sich gerne verkleidet, Masken aufgesetzt und in Phantasiekostümen gekleidet. Bei den Germanen hatte die Verkleidungen einen religiösen Hintergrund, mit viel Lärm sollten böse Geister vertrieben und gute Geister aufgeweckt werden.
Noch heute kleidet man sich im Süden Deutschlands, Bayern und Schwarzwald in „ schreckliche Gestalten „ mit einem Kostüm aus Stroh oder viele kleine Stoffteile, Holzmasken, die oft schon von Generation zu Generation weitergegeben wurden. im Schwarzwald das„ Haes „ genannt.
Man ging in einem Umzug durch das Dorf oder von Haus zu Haus , um alle bösen Geister von den Menschen und aus den Häusern auszutreiben und fernzuhalten. Als Dank dafür gab es ein „ Schnäpschen „.

Schon sehr früh haben die Christen diesen Brauch übernommen aus folgendem Grund:

Die anstehende Fastenzeit, die 40 Tage vor Ostern beginnt. Vor ihr wurde noch einmal gefeiert und vor allem ausgiebig gegessen.
Woher stammt das Wort Karneval ?

Aus den lateinischen Wörtern : carnis = Fleisch und valere = lebe wohl entstand das Wort Karneval, also „ vom Fleisch Abschied nehmen und zu verzichten.
Es gibt auch noch andere Auslegungen, aber diese ist die allgemein bekannteste.
In allen, besonders katholischen Regionen wird Karneval, Fasching, Fastnacht auf jeweils eigens besondere Art gefeiert. Am bekanntesten sind die Faschingshochburgen am Rhein, Köln, Düsseldorf und Mainz. Aber auch Mannheim hat sich zu einer Fasnachtshochburg im Badischen gemausert.
Während die einen in die „ Bütt „ gehen um Witz für Witz zu erzählen, nimmt man in andere Regionen die Gelegenheit wahr, der Obrigkeit mal richtig die Meinung zu sagen. Das macht meist der Bajazz im Kostüm des mittelalterlichen Hofnarrs.
Man muss in eine solchen Region aufgewachsen sein, Spaß haben sich schon von Kind a
n, in eine Wunschperson zu verkleiden, Fasching zu verstehen und ausgiebig Fastnacht zu feiern.
In den Hochburgen der Fastnacht gibt es in den katholischen Kirchen auch einen Gottesdienst für die Narren und der Pfarrer hält eine launige Büttenrede.


Die Intention der meisten Faschings – Fastnachts - und Karnevalvereine ist den Menschen Frohsinn und Gute Laune zu schenken sowie einmal die Sorgen des Alltags vergessen zu lassen.

 



Am Klavier der Autor


Lachen ist gesund „

Text und Bild: Hans-Peter Scheurer