Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“

Jedes Jahr werden wir in der Adventszeit mit diesem Lied eingeladen unsere Türen zu öffnen.

Schon immer interessieren sich Menschen für Türen und so manches Ereignis ist eingetreten, wenn wir vor einer Tür standen oder eine aufging. Wir erleben eine Tür als Grenze, als Chance oder als eine Herausforderung. Geschlossene Türen bedeuten für uns oft Abschied oder geben uns das Gefühl ausgeschlossen zu sein. Für Kinder sind Türen oft Hindernisse, weil sie nicht zu öffnen sind.

Im Laufe unseres Lebens stehen wir vor vielen Türen und erleben unterschiedliches:

Wir werden hinein gerufen, wir zittern vor Angst, wir erwarten Frohes, wir finden Leid.

Unsere Wege enden vor oder hinter einer Tür.

Türen machen aber auch neugierig, was verbirgt sich dahinter? Sie führen in unsere Häuser und Wohnungen wo wir uns wohl fühlen.

Gerade in unserer heutigen Zeit gibt es viele Menschen, die finden keine Tür die sich öffnet und keinen Menschen der sie willkommen heißt. Denken wir nur an die vielen Menschen die auf der Flucht sind. So erging es auch Maria und Josef bei der Herbergssuche und Jesus musste in einem Stall zur Welt kommen.

Heute steht an dieser Stelle die Geburtskirche in Bethlehem. Als ich 2012 in Israel Urlaub machte fanden wir nur eine kleine Tür die ins Innere der Kirche führte.

Ein großes Portal gibt es nicht mehr. Vielleicht soll uns diese kleine Tür zeigen, dass sich Gott ganz klein macht für uns im Kind in der Krippe. Wir müssen uns verbeugen um einzutreten. Seine Tür ist für uns offen. Unsere auch?

In der kommenden Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen viele Türbegegnungen mit

anderen Menschen und mit Gott. Feiern Sie im Kreise Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken.

Verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2019 grüßt Sie herzlich

Ihre Diakonin

Barbara Zwirner

Mit allen Mitarbeiterinnen des

Diakonievereins Schnelldorf e.V.